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Bolivar

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts befand sich die Großmacht Spanien auf dem Weg zum Niedergang. Der Schutz und der Unterhalt der Kolonien verschlangen mehr Geld, als diese einbrachten.

Das Mutterland besteuerte blühende Gewerbezweige in Südamerika derart, dass sie stagnierten. Die Inquisition (religiöse Verfolgung) lähmte jeden Fortschritt. Während des ganzen 18. Jahrhunderts verfiel Spanien mehr und mehr. Es wurde praktisch von Frankreich beherrscht. Napoleon setzte dann seinen Bruder auf den spanischen Thron.

Aber der spanische Stolz war nicht ganz gebrochen. Die Aufstände in Spanien 1808 waren die ersten Niederlagen der napoleonischen Soldaten. Nach Napoleon verlangten liberale Revolutionäre eine neue Verfassung. Der spanische König gab zuerst nach, dann aber riss er wieder alle Macht an sich.

Die neuen liberalen Ideen hatten sich jedoch in den spanischen Kolonien verbreitet, wo sich immer mehr Freiheitsbewegungen zusammenschlossen. Der Anführer war der Venezolaner Simon Bolivar.
Dieser hatte als junger Mann auf ausgedehnten Reisen durch Europa und die USA die revolutionären Freiheitsideen aufgenommen. 1819 vertrieb er die Spanier aus Venezuela, später auch aus Ecuador und Peru. Immer wieder wurden neue Republiken ausgerufen. Der südliche Teil Perus wurde in die Republik Bolivien umgewandelt, die seinen Namen trägt. Ziel Bolivars war es, ganz Südamerika unter seiner Führung in einem Staatenbund zu vereinigen, ähnlich der USA. Doch das gelang ihm nicht. Um die von Spanien befreiten Ländern vor dem Chaos zu bewahren, wurden statt freiheitlicher Verfassungen harte Militärdiktaturen eingerichtet.

Trotzdem wurde Bolivar, als er 1830 starb, in ganz Südamerika als „El Libertador“ verehrt. Die neuen südamerikanischen Staaten blieben aber bis weit ins 20. Jahrhundert politisch unstabil (Putsche und Revolutionen) und führten viele Grenzkriege.









































































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