RÄUME UND GESELLSCHAFTEN
IM WANDEL DER ZEIT

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Eine neue Welt

Im 15. Jahrhundert machten Schiffbautechnik und Navigationsmethoden große Fortschritte. Ein wichtiges Ziel der Kapitäne war die Auffindung eines Seewegs nach dem reichen Indien und dem Seidenland China, von denen der venezianische Kaufmann und Weltreisende Marco Polo (um 1300) Wunderdinge berichtet hatte. Die Portugiesen suchten den Weg in östlicher Richtung durch die Umsegelung Afrikas (Vasco da Gama 1498).

Durch Toscanellis Weltkarte in der Überzeugung bestärkt, dass die Erde eine Kugel sei, segelte Christoph Kolumbus im Auftrag der Spanier westwärts. Er wollte einen neuen Seeweg nach Indien finden, dem Land der Gewürze und anderer Schätze.
1492 landete Kolumbus nach einer Seereise von zwei Monaten in San Salvador. Von da gelangte er nach Kuba, das er für Japan hielt. Zurück in Spanien wurde Kolumbus im Triumph empfangen. Später unternahm er noch weitere Reisen nach „Westindien“. Er starb, ohne zu wissen, dass er einen neuen Erdteil entdeckt hatte. Amerika erhielt seinen Namen nicht nach seinem Entdecker, sondern nach dem italienischen Seefahrer Amerigo Vespucci, der um 1500 die ersten Reiseberichte über das neue Land veröffentlichte.

Den nordamerikanischen Kontinent betrat 1497 als erster Europäer (seit den Wikingern) der in englischen Diensten stehende Genuese Giovanni Caboto, bekannt als John Cabot. Danach wurde die nordamerikanischen Ostküste regelmässig von europäischen Fischern besucht. Zur Gründung von dauerhaften Niederlassungen kam es vorerst allerdings nicht. Die erste Besiedlung erfolgte 1565 durch die Spanier in Florida.

Bei der Eroberung Nordamerikas taten sich vier Staaten hervor, denen jeweils ein besonderer Vorteil die Inbesitznahme erleichterte:
England hatte wegen Glaubenszwisten einen grossen Auswanderungsdruck.
Frankreich verfügte über ein besonderes Geschick im Umgang mit der indianischen Urbevölkerung und hatte mit der Modewelt von Paris einen Absatzmarkt für Pelze. Franzosen ließen sich vor allem entlang der großen Flüsse nieder.
Die Niederlande verfügten über die nötigen finanziellen Mittel, Kolonien und Handelsniederlassungen in Nordamerika zu gründen.
Spanien war wegen der Reconquista (Kämpfe mit den Arabern) immer noch hoch gerüstet und hatte Kampferfahrung.

Jamestown, Virginia. Ab 1607 erste dauerhafte englische Siedlung in Nordamerika. Als 1612 Tabak angepflanzt und exportiert wurde, begann die Kolonie zu prosperieren.






































































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